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Rekonstruktion der Brust durch Gewebe vom Gesäß
(S-Gap-Lappen)



Beim Aufbau mit Gesäßgewebe wird Haut und Fett vom oberen Gesäß/Hüftbereich entnommen. Das Gewebe wird durch die obere Gesäßarterie durchblutet (S-GAP: englisch: Superior Gluteal Artery Perforator). Dieses Gewebe ist etwas schwieriger zu verpflanzen, bietet sich aber als Alternative an, wenn der Bauch zu wenig Fettgewebe hat, oder durch Voroperationen die Gefäße nicht mehr vorhanden sind. Hier kann eine zweite Operation zur Angleichung der Gesäßgegenseite notwendig werden. Nachbehandlung

Die Nachbehandlung ist zunächst etwas umfangreicher. Unsere Patientinnen haben für 2 Tage strikte Bettruhe und lassen sich vom Pflegepersonal verwöhnen. Die Bettruhe ist wichtig, damit die Gefäßnähte gut verheilen und das Gewebe ausreichend durchblutet wird. Die Patientinnen tragen einen Stütz-BH zum Schutz des Gewebes und zur Verschönerung der Narben für insgesamt 3 Monate Tag und Nacht. Die körperliche Überrbeanspruchung des Oberkörpers sollte für insgesamt 3 Monate unterlassen werden. Korrekturoperationen empfehlen wir frühestens nach 6 bis 9 Monaten, d. h. nach Abschluss der inneren Narbenheilung. Eingeschlossen in die Korrekturoperationen, sind die angleichende Straffung der gegenseitigen Brust und natürlich die Neubildung der Brustwarze. Allerdings sollten vor dieser letzten Operation alle angleichenden Maßnahmen beendet sein.